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Deutschland-Wetter aktuell




Im Norden:
Es bleibt trocken bei vielfach grauem Wolkenhimmel. Tagsüber bis -1 Grad und in der Nacht -6 Grad. Mäßiger Wind aus Ost. Am Sonntag: Viele Wolken, kaum Sonne, aber trocken. Am Tag -1 Grad, nachts -8 Grad.

Im Westen:
Die Sonne versteckt sich kaum hinter Wolken. Tagsüber bis 7 Grad, in der Nacht -3 Grad. Ein schwacher Wind aus Ostsüdost. Am Sonntag: Zeitweise blitzt die Sonne durch die Wolken. Am Tag 3 Grad, nachts -5 Grad.

Im Osten:
Dunkle Wolken, die Sonne kommt kaum hervor. Während des Tages bis zu -1 Grad, in der Nacht -6 Grad. Es ist fast windstill, nur ein schwacher Wind weht aus Ost. Zum Sonntag: Kein Sonnenstrahl dringt durch die dichte Wolkendecke. Tagsüber -1 Grad, nachts -9 Grad.

Im Süden:
Der Himmel bleibt bedeckt und bringt Schnee. Während des Tages bis zu 3 Grad, in der Nacht -6 Grad. Ein schwacher Wind aus Nordnordwest. Zum Sonntag: Es bleibt trocken trotz einiger Wolken am Himmel. Tagsüber 1 Grad, nachts -7 Grad.




Heute:
Tag - Nacht
Sonntag:
Tag - Nacht
Montag:
Tag - Nacht
Dienstag:
Tag - Nacht
Mittwoch:
Tag - Nacht





www.wetter.biz - Samstag, 28.01.2012

Deutschland-Wetter

Wochen-Vorhersage


Vorhersage für die Woche ab 27.01.2012

Last-Minute-Winter
Übersicht:Von Osten sickert ab Sonntag nach und nach immer kältere Luft auch in die Mitte und den Westen Deutschlands ein. Im Osten ist in der zweiten Wochenhälfte mit mäßigem, örtlich gar strengem Dauerfrost zu rechnen. Zuvor gibt es am Wochenende jedoch noch vereinzelt Regen, Eisregen oder Schnee, teils mit gefährlicher Straßenglätte. In der neuen Woche setzt sich Hoch Cooper mit einer Mischung aus einigen Wolken, örtlichem Nebel und viel Sonnenschein durch. Allmählich weitet sich der Dauerfrost bis in den äußersten Westen aus.Die Wetterentwicklung im Detail:Am Sonntag ist es meist stark bewölkt. Ein Wolkenband mit etwas Schneefall reicht von der Ostsee bis nach Südwestdeutschland. Streckenweise wird es glatt. Zwischen Lausitz und Südostbayern sowie im äußersten Nordwesten kommt tagsüber zeitweise die Sonne hervor. Die Temperaturen klettern auf minus 4 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und bis plus 4 Grad im äußersten Westen.Am Montag teilen sich Wolken, Nebel und Sonnenschein den Himmel. Von der Eifel bis zum Allgäu und südwestlich davon rieseln ein paar Schneeflocken herab. Sonst bleibt es jedoch größtenteils trocken. Der Osten profitiert häufig von Sonnenschein. Minus 3 Grad im Osten stehen bis plus 2 Grad im äußersten Westen sowie an Ober- und Niederrhein gegenüber.Am Dienstag gewinnt dann verbreitet Sonnenschein die Oberhand. Südlich der Donau bleibt es vereinzelt trüb. Die Temperaturen liegen zwischen minus 5 Grad im Süden oder Osten und plus 2 Grad am Niederrhein.Am Mittwoch setzt sich das Hochdruckwetter weiter fort. Nach örtlichem Nebel gibt es oft Sonnenschein, begleitet von lockeren Wolken. Verbreitet herrscht Dauerfrost bei Temperaturen zwischen minus 7 Grad in den östlichen und südlichen Mittelgebirgen und Werten bis plus 2 Grad im äußersten Westen. Nachts fallen die Werte zwischen Erzgebirge, Thüringer Wald und Alpenrand bis minus 20 Grad, im Westen auf minus 6 bis minus 13 Grad.Auch am Donnerstag geht es frostig und mit Hochdruckwetter weiter. Allerdings machen mancherorts zähe Wolken zu schaffen. Minus 9 Grad im Süden und Südosten stehen minus 1 Grad am Niederrhein entgegen.Der Freitag wird überwiegend freundlich mit viel Sonnenschein. Verbreitet herrscht leichter bis mäßiger, im Osten und Süden örtlich auch strenger Dauerfrost. Minus 1 Grad am Niederrhein stehen minus 9 Grad im Südosten gegenüber.Der Samstag wird frostig kalt und sonnenreich. Nur in Nordseenähe wird es etwas milder mit Werten über dem Gefrierpunkt. Dort kann es zudem örtlich ein paar Tropfen oder Flocken geben.





www.wetter.biz - Samstag, 28.01.2012



Begriffe rund ums Wetter

Weitere Informationen zu Begriffen rund ums Wetter finden Sie in unserem Wetter-Lexikon »


Atmosphäre

Die Atmosphäre ist für die Existenz von Leben auf unserem Planeten von entscheidender Bedeutung und wird auch als Lufthülle der Erde bezeichnet. In ihr finden die eigentlichen Wettervorgänge bzw. physikalischen Prozesse statt.
Die Atmosphäre setzt sich aus einem Gasgemisch zusammen (im wesentlichen Stickstoff (78,08 Vol.-%) und Sauerstoff (20,95 Vol.-%), das sich in Millionen von Jahren kaum verändert hat.
Der vertikale Aufbau der Atmosphäre gliedert sich in die Troposphäre (bis 11 Kilometer Höhe in gemäßigten Breiten, bis 16 km über dem Äquator), in der sich das Wetter abspielt, in die Stratosphäre (bis 50 Kilometer Höhe), in die Mesosphäre (50 bis 80 Kilometer Höhe), in die Thermosphäre von 80 bis ca. 480 Kilometer Höhe und in die Exosphäre oberhalb von 480 Kilometern Höhe.

Blitz

Ausgleich elektrischer Spannungen (von etwa 100 Millionen Volt) zwischen einer Wolke und der Erdoberfläche oder innerhalb einer Wolke. Wird hier eine gewisse Spannungsdifferenz überschritten (~30kV/cm), kommt es zu einer plötzlichen Entladung in Form von Blitzen.
Man unterscheidet zwischen Erdblitzen (zw. Wolke und Erde), Luftentladungen ( von der Wolke in den freien Raum) oder Wolkenblitzen (innerhalb einer Wolke oder zwischen Wolken). Seltener zu finden sind Kugelblitze (in allen Farben des Spektrums leuchtende Erscheinung in kugel- oder birnenförmiger Gestalt von bis zu 20 cm Durchmesser).

Föhn

Der bekannteste unter den warmen Fallwinden ist der Föhn, auf der Alpennordseite. Ursache für seine Entstehung ist eine bestimmte Luftdruckverteilung: hoher Luftdruck südöstlich der Alpen und tiefer Luftdruck über Westeuropa. Es bildet sich dann bis in große Höhen eine südliche bis südöstliche Strömung, die dann bei Überquerung des Alpenkamms bis in die Täler vordringen kann. Diese Strömung kennzeichnet ein warmer und trockener Charakter.
Weitere markante Föhnwinde: Chinook (Ostflanke der Rocky Mountains), Zonda (Ostabhang der südamerikanischen Anden, vor allem Argentiniens) und die Santa-Ana-Winde (Südkalifornien).

Hochdruckgebiet

Unter einem Hochdruckgebiet (Antizyklone) versteht man ein Gebiet mit relativ hohem Luftdruck (1020 bis maximal 1080 Millibar NN). In dessen Zentrum befindet sich der Hochdruckkern, der den größten Druckwert besitzt. Aus den unteren Schichten fließt aufgrund des Luftdruckgefälles zur Umgebung Luft aus dem Hoch in Richtung des tieferen Drucks heraus. Die Coriolis-Kraft bewirkt auf der Nordhalbkugel eine Ablenkung dieser Luftströme nach rechts, d.h. der Wind weht im Uhrzeigersinn um das Hoch herum.

Kaltfront

Kältere Luft dringt gegen vorgelagerte Warmluft vor und verdrängt die wärmere Luft vom Boden. Zieht eine Kaltfront durch, dreht sich der Wind beim Auffrischen nach rechts (meistens von SW auf NW), die Lufttemperatur sinkt und der Luftdruck beginnt zu steigen. Nach dem Frontdurchgang ist das Wetter (auch "Rückseitenwetter" genannt) windig und kühl, mit häufigen Regenschauern.
Infolge einer abwärtsgerichteten Kompensationsbewegung in der Atmosphäre ("postfrontale Aufheiterung") ist es unmittelbar nach dem Durchzug der Kaltfront für einige Stunden wolkenlos.

Luftdruck

Der Druck, den die Luft auf eine bestimmte Fläche infolge der Schwerkraft ausübt. In der Physik ist Druck = Kraft pro Fläche definiert.
Einheit des Luftdrucks = 1 Pascal (Pa) = 1 Newton (N)/m²; 1 Hektopascal (hPa) = 10² Pa = 1 mbar.
Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab, alle 5 km etwa um die Hälfte. In 32 km Höhe beträgt der Druck nur noch 1%. Die Abnahme des Luftdrucks mit der Höhe ist um so stärker je niedriger die Lufttemperatur ist.

Regen

Aus den Wolken fallender flüssiger Niederschlag, dessen Tröpfchen größer sind als 0,5 Millimeter und maximal bis 7 Millimeter Durchmesser haben. Die Fallgeschwindigkeit beträgt je nach Größe 1 bis 8 Meter pro Sekunde. Man unterscheidet Landregen, Starkregen (= Wolkenbruch) und Regenschauer.

Schafskälte

Ein in Mitteleuropa häufig zu beobachtender Kälterückfall ("Singularität") zwischen dem 10. und 20. Juni.

Schnee

Fester Niederschlag aus verzweigten Eiskristallen, der in Form von sechsstrahligen Sternen, Nadeln, Plättchen oder Säulen bei Temperaturen um oder unter 0 Grad Celsius fällt. Die aneinander gelagerten, fallenden Kristalle werden als Schneeflocken bezeichnet. Die Form der Kristalle ist von den Bedingungen in der Wolke (d.h. Temperatur und Feuchtigkeit) abhängig.

Temperatur

Wärmezustand der Luft bzw. des Bodens. Sie ist vor allem vom Sonnenstand, Ortshöhe, Luftströmungen und -feuchtigkeit sowie von der physikalischen Oberflächenbeschaffenheit abhängig. Die mittlere Lufttemperatur an der gesamten Erdoberfläche beträgt 14,3 Grad Celsius. Extremwerte der Lufttemperatur in 2 Metern Höhe über dem Erdboden wurden am 13.9.1922 in Azizia, Tripolis gemessen mit 57,7 Grad Celsius und am 24.8.1960 auf der russischen Antarktis-Station Wostok mit minus 88,3 Grad Celsius.

Tiefdruckgebiet

Gebiet, in dem der Luftdruck niedriger ist als in der Umgebung. In der Darstellung auf der Wetterkarte ist es durch Isobaren umschlossen. Ein Tiefdruckgebiet ist eine sehr wetterwirksame Erscheinung mit einem ausgeprägten Frontensystem.

Warmfront

Schwach geneigte Grenzfläche, auf der an der Vorderseite eines Tiefs Warmluft auf die sich zurückziehende Kaltluft aufgleitet. Daher bildet sich vor der Warmfront ein mehrere hundert Kilometer breiter Wolkenschirm, aus dem langanhaltende Niederschläge fallen. Im nördlichen Alpenvorland werden Aufgleitniederschläge oft durch Föhneinfluss unterdrückt. Der Warmfront folgt ein mehr oder minder ausgeprägter Sektor mit Warmluft und Aufheiterung, bevor die zum Tief gehörende Kaltfront zum Wettersturz führt.

Wettervorhersage

Aussage über die Wetterentwicklung auf Grund langjähriger Erfahrung und physikalischer Gesetzmäßigkeiten, zum Teil unter Einsatz modernster technischer Mittel (z. B. Computer und Wettersatelliten). Um das Wetter, z. B. die Temperatur-, Bewölkungs- und Niederschlagsverhältnisse vorherzusagen, muss man in der Lage sein, die großräumigen Bewegungen kalter und warmer Luftmassen vorherzusehen sowie die Verlagerung von Hoch- und Tiefdruckgebieten zu bestimmen.


Weitere Informationen zu Begriffen rund ums Wetter finden Sie in unserem Wetter-Lexikon »




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