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Lexikon rund ums Wetter
SturmflutUnter diesem Begriff versteht der Meteorologe einen außergewöhnlich hohen Wasserstand an der Meeresküste, der unabhängig von den Gezeiten durch auflandige Stürme erzeugt wird. Der auflandige Wind weht vom Wasser zum Land. Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um mindestens 1,5 Meter übersteigt. Sie tritt im Frühjahr und im Herbst beispielsweise n den Gebieten der Nordsee auf, und wird im Norddeutschen auch Blanker Hans genannt. Im Zuge der globalen Erwärmung wird durch den generellen Meeresspiegelanstieg, die erhöhte Sturmwahrscheinlichkeit und die Erhöhung der Sturmintensitäten auch mit einer Erhöhung der Sturmflutgefahren gerechnet.
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